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Klettersteig Postalm

Der im Jahre 2006 eröffnete Klettersteig in der Postalm-Klamm ist bei Kennern der Szene schon ein absoluter Geheimtipp. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis jeder Fan des Klettersportes von seinen Vorzügen wissen wird.
Die wildeste Klamm in unserer Gegend bildet der Rußbach, der aus dem Postalmgebiet kommt und sich tief in das Gelände eingegraben hat.
Bisher konnten die Schlucht nur die guten Schluchtbefahrer (Canyoninger) bewundern, nun ist es auch der Vielzahl der Klettersteiggeher möglich.
Mit diesem Steig, der auf Initiative von Strobls Ing. Franz Laimer und Gisbert Rabeder zustande gekommen ist, erweitert die Postalm ihr sommerliches Freizeitangebot um eine attraktive Facette.
Der Schwierigkeitsgrad beträgt auf der von A bis E reichenden Skala C bzw. D.
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| Zufahrt
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von Strobl in Richtung Postalm, bei der Mautstelle bis zur ersten Kehre (Bushaltestelle), kurz vorher Parkplatz für Klettersteiggeher mit Übersichtstafel.
Von der Bushaltestelle im Tal auf einer Forststraße gerade weiter, bei der Simonhütte vorbei bis nach ca. einem Kilometer die Brücke über den Rußbach erreicht wird. |
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| Zugang
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vor der Rußbachbrücke (Tafel) rechts auf einem markierten Steig durch Wald hinauf und nach ca. 8oo m zum Anseilplatz beim Beginn der Seilversicherungen. |
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| die Route
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- Querung zur ersten Seilbrücke, 35 m lang (Seufzerbrücke), jenseits durch steiles Waldgelände zur zweiten Seilbrücke, 15 m lang (Hangelbrücke), dann weiter an sehr steilem Fels (Schwarzes Loch, Höhlenquerungen) zur engsten Stelle der Klamm und mit gewagtem Sprung (Gattsprung) auf die andere Schluchtseite.
- Nun folgt ein ungemein glattes und meist nasses Wandstück (Spiegel) und über die Wasserfallbrücke, 30 m lang, gelangt man wieder auf die andere Seite der Klamm.
- Nach Querung einer starken Karstquelle folgt der steile Aufstieg durch die Karstquellenwand und man kommt in flacheres Waldgelände.
- Über den Bergwaldsteig geht es in Kehren hinauf, an Tümpeln und Wasserfällen (Große und Kleine Badewanne, Kaskade) vorbei zur überhängenden Schlusswand (Gamsleckenwand).
- Wer hier schon genug hat, kann nach links auf schönem Steig unschwierig aus der Schlucht aussteigen.
- Der Klettersteig geht jedoch rechts weiter und über zwei Überhänge, einem langen und luftigen Quergang und anschließendem Steilwandl wird der vorläufige Ausstieg erreicht.
- Weiter geht es nun auf bequemem Steig bei herrlicher Aussicht immer an der Schluchtkante entlang, bis der Steig hinab zum Wieslerbach führt.
- Über die letzte Seilbrücke, 15 m lang (Dschungelbrücke) kommt man in den Schnitzhofwald und auf einem flachen Weg über Almgelände wird die Postalmstraße erreicht.
- Nun entweder auf der Straße nach 300 Metern nach rechts zur Bushaltestelle oder geradeaus zur Käserei Schnitzhofalm (bewirtschaftet mit Jausenstation).
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| Rückweg
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wieder über die Alm zurück (15 Min.), dann links auf markiertem Wanderweg ins Weißenbachtal hinab (ca. 1 1/4 Stunden). |
| Technische Daten
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| Gesamtlänge des Steiges
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5.500 lfm |
| Davon mit Seilen gesichert
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850 lfm |
| Seilbrücken
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4 |
| Schwierigkeit
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Unterer Teil C (Schluchtstrecke) Oberer Teil D (Gamsleckenwand) |
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| (C) Copyright
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Klettersteigkarte Copyright by Schall-Verlag Bilder Copyright by Alpinverlag |
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